Biografie

Der junge Bariton Marcel Durka ist seit 2020 Jungstudent an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (HMTMH) und studiert dort seit 2022 in der Gesangsklasse von Marina Sandel. Ab Oktober 2026 setzt er sein Studium im Master Oper an der HMTMH in der Klasse von Prof. Marek Rzepka fort. Er verfügt bereits über bemerkenswerte Bühnenerfahrung in Opernpartien, tritt regelmäßig in Liederabenden und Oratorien auf und wurde mit zahlreichen Wettbewerbs- und Förderpreisen ausgezeichnet.

Im Sommer 2026 übernahm er die Rolle des Wachtmeisters/Zweiter Heiduck in “Prinz von Homburg” von Hans Werner Henze unter der Leitung von Ingo Metzmacher bei den Salzburger Festspielen 2026. Zudem erhielt er den 2.Preis , Preis für die beste Liedinterpretation und Joanna & Gene Farber Nachwuchspreis beim 8. Internationalen Haydn-Wettbewerb. Im Frühjahr verkörperte er in einer Hochschulproduktion der HMTMH die Rolle des Notars Amantio di Nicolao in „Gianni Schicchi“. Bereits 2025 war er Teilnehmer des Young Singers Project der Salzburger Festspiele, wo er in „Musketiere!“ von Sebastian Schwab die Rolle des Königs in der Regie von David Bösch sowie in „Andrea Chénier“ von Umberto Giordano die Partie des Il Maestro di Casa unter der Leitung von Marco Armiliato übernahm. Im selben Jahr wurde er als „Young Artist“ beim Leeds Song Festival aufgenommen und war an der HMTMH als Wirt in „Königskinder“ von Engelbert Humperdinck zu erleben. Bereits 2024 erreichte er das Finale des Internationalen Otto-Edelmann-Wettbewerbs in Wien, wo er sich als Conte Almaviva in „Le nozze di Figaro“ von Wolfgang Amadeus Mozart präsentierte. Im Frühjahr desselben Jahres debütierte er zudem als Nardo in „La finta giardiniera“ an der HMTMH sowie als Frank in „Die Fledermaus“ von Johann Strauß in einer Hochschulproduktion des Landestheaters Detmold.

Seine musikalische Ausbildung wurde geprägt durch Meisterkurse bei renommierten Künstlerpersönlichkeiten wie Elly Ameling, Thomas Allen, David Bösch, Brigitte Fassbaender, Angela Denoke, Julius Drake, Malcolm Martineau, Christoph Prégardien, Julian Pregardien, Marek Rzepka, Dorothea Röschmann sowie durch die kontinuierliche Arbeit in der Liedklasse von Jan Philip Schulze. Seit 2024 ist er Stipendiat des Cusanuswerks, zuvor erhielt er 2023 ein Stipendium der Hans-und-Eugenia-Jütting-Stiftung.

Zahlreiche Wettbewerbserfolge markieren seinen bisherigen Werdegang: 2025 erreichte er die zweite Runde des 12. Internationalen Gesangswettbewerbs Stanisław Moniuszko und erhielt den Nachwuchspreis beim Walter und Charlotte Hamel Opernwettbewerb der HMTMH; 2022 gewann er den 1. Preis in der Kategorie „Opera Hopes“ beim 56. Internationalen Antonín-Dvořák-Gesangswettbewerb in Karlsbad, wurde in das Förderprogramm Yehudi Menuhin Live Music Now Hannover e.V. aufgenommen und errang zwei Jahre in Folge den 1. Preis beim Carl-Schroeder-Wettbewerb. Bereits 2020 wurde er mit dem 1. Preis beim Wettbewerb Beethoven Bonnensis sowie dem Sonderpreis der Bertold-Hummel-Stiftung (WESPE) für seine Interpretation von „Songs of Travel“ von Ralph Vaughan Williams ausgezeichnet.

Wichtige künstlerische Impulse erhielt er zudem durch die Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Marco Armiliato, Markus Bosch, Martin Brauß, Carlo Cimento, Ingo Metzmacher, Paul Weigold und Yura Yang sowie mit Regisseuren wie David Bösch, Roman Hovenbitzer, Thomas Mittmann und Mascha Pörzgen.

Marcel Durka wuchs in einer Sängerfamilie auf und wurde bereits 2011 in die Vorklasse des Instituts zur Frühförderung musikalisch Hochbegabter (IFF) an der HMTMH aufgenommen, nachdem er erste Erfahrungen im Knabenchor Hannover gesammelt hatte. Am Klavier wurde er von Prof. Dr. Elena Levit, im Gesang zunächst von Prof. Carol Richardson-Smith unterrichtet. Frühe Bühnenerfahrungen sammelte er 2013 als Erster Knabe in „Die Zauberflöte“ von Wolfgang Amadeus Mozart bei den Festspielen Oper auf dem Lande, 2013/14 als Willie Maurant in „Street Scene“ von Kurt Weill an der Staatsoper Hannover sowie 2015 in „Requiem für einen polnischen Jungen“ von Dietrich Lohff.

Neben seiner Tätigkeit auf der Opernbühne widmet er sich intensiv dem Konzert- und Liedgesang. Er gestaltet regelmäßig Liederabende und Oratorien und pflegt ein breites Repertoire, das von klassischen bis zu zeitgenössischen Komponisten reicht.

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© Bartosz Jastal